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Pränataldiagnostik (ÖGUM STUFE II)

Im Fokus meiner Arbeit als zertifizierter Pränatalmediziner (ÖGUM Stufe II)

steht die schwangere Frau mit ihrem ungeborenen Kind.

In meiner pränatalmedizinischen Arztpraxis ist es mir wichtig, schwangeren Frauen und den werdenden Vätern in Fragen der vorgeburtlichen Medizin umfassend beratend zur Seite zu stehen. Um auf die individuelle Situation der Patientinnen eingehen zu können, nehme ich mir entsprechend viel Zeit für eine kompetente Beratung und Betreuung meiner Patientinnen, um den weiteren Schwangerschaftsverlauf möglichst positiv zu beeinflussen. Dies gilt besonders für Schwangerschaften bei denen unklare oder krankhafte Befunde vorliegen, aber ebenso für Schwangerschaften ohne Komplikationen.

In meiner Tätigkeit als Pränatalmediziner im Kepler Universitätsklinikum Linz – MC 4 arbeite ich eng mit Expertinnen und Experten aus angrenzenden Fachbereichen wie Humangenetik, Neonatologie, Kinderchirurgie, Kinderkardiologie und Kinderneurologie interdisziplinär zusammen, was wiederum einer umfassenden Betreuung meiner Patientinnen zugutekommt.

 

LEISTUNGEN

 

Für die Untersuchungen des ungeborenen Kindes ist der Ultraschall die wichtigste Untersuchungsmethode.

Je nach Schwangerschaftsalter unterscheiden sich die Fragestellungen und die Aussagekraft der Untersuchung. 

 

Ich biete folgende Untersuchungen an:

 

UNTERSUCHUNGEN AM ANFANG DER SCHWANGERSCHAFT 

(erstes Trimenon)

  • Nicht invasiver pränataleer Test

 

  • Ersttrimesterscreening

  • Nackendickemessung/Combined Test (12.-14.SSW)

  • Präeklampsiescreening​​

 

UNTERSUCHUNGEN IN DER MITTE DER SCHWANGERSCHAFT

(zweites und drittes Trimenon)

 

  • Organscreening (20.-24.SSW)

  • Dopplersonographie

  • Farbdopplersonografie

  • Wachstumsschall

  • 3D/4D Sonografie

  • Fetale Echokardiographie

  • Beratung

 

 

Bitte beachten sie, dass jeder Fettfilm der Haut das Ultraschallbild deutlich verschlechtert. Bitte reiben sie ihren Bauch 24 Stunden vor der Ultraschalluntersuchung nicht mit Creme oder Öl ein.

Am besten waschen sie ihn vor der Untersuchung mit Wasser und Seife.

 

 

UNTERSUCHUNGEN AM ANFANG DER SCHWANGERSCHAFT

(erstes Trimenon)

Nicht invasiver pränataler Test (NIPT) Harmony Test (R)

Genetische Veränderungen können grundsätzlich in jeder Schwangerschaft auftreten. Das Risiko für Trisomie 21 (Down Syndrom), Trisomie 18 (Edwards Syndrom) und Trisomie 13 (Pätau Syndrom) steigt mit zunehmendem mütterlichen Alter. Aus diesem Grund wird der nicht invasive Pränataltest grundsätzlich allen Frauen, im Besonderen aber Frauen ab dem 35. Lebensjahr angeboten. Hervorzuheben ist dabei besonders sein fehlendes Fehlgeburtsrisiko und seine hohe Treffsicherheit. Die Durchführung des Tests ist bereits ab der 11. Schwangerschaftswoche mittels einfacher Blutabnahme möglich, was eine frühe Sicherheit für die Schwangere bietet. Analysiert werden dabei Bruchstücke des genetischen Codes die aus der Plazenta stammen und die Genetik des Kindes spiegeln. Die Durchführung des Tests soll grundsätzlich durch die Messung der Nackendicke ergänzt werden.

 

Ersttrimesterscreening

Ab der 12. Schwangerschaftswoche (11+0) und der 14. Schwangerschaftswoche (13+6) können unterschiedliche Untersuchungen zur Abklärung möglicher Veränderungen des Babys durchgeführt werden.

Das so genannte Ersttrimesterscreening bildet die Basis, bei dem das Baby erstmals in zahlreichen Details untersucht werden kann. 

Grobe Auffälligkeiten können so bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt entdeckt werden. 

 

 

Nackendickemessung/Combined Test (12.-14.SSW)

Bekannter als das Ersttrimesterscreening ist die bereits seit vielen Jahren angebotene Nackendickemessung zur Einschätzung schwerer genetischer Störungen (Trisomien, Down Syndrom).

Ergänzt man die Nackendickemessung durch das Ergebnis zweier mütterlicher Hormonwerte (Placentahormone freies Beta HCG und PAPP-A) wird dies als Combined Test genannt. Der Combined Test erhöht die Entdeckungsrate bezüglich Trisomien noch weiter.

 

Präeklampsiescreening

Wird noch ein weiterer mütterlicher Hormonwert hinzugenommen (PlGF), ergänzt durch den mütterlichen Blutdruck, einige Informationen aus der mütterlichen Vorgeschichte und eine Gefäßuntersuchung der Schwangeren kann das Risiko der Schwangeren für die Entstehung einer „Schwangerschaftsvergiftung“ eingeschätzt werden. Diese Untersuchung wird als Präeklampsiescreening bezeichnet.

 

 

UNTERSUCHUNGEN IN DER MITTE DER SCHWANGERSCHAFT

(zweites und drittes Trimenon)

 

Organscreening (20.-24.SSW)

Bei dieser Ultraschalluntersuchung in der 20. – 24. Schwangerschaftswoche werden die kindlichen Organe genau untersucht. Dabei stehen die großen Organsysteme im Vordergrund, weil sie einerseits das Leben des Kindes direkt nach der Geburt nachhaltig beeinflussen können, andererseits weil sie teils vorgeburtlicher Therapien oder weiterer diagnostischer Schritte bedürfen. Namentlich werden folgende Organsysteme detailliert untersucht: Gehirn, Gesicht, Wirbelsäule, Brustkorb, Herz, Lunge, Bauchwand, Bauchorgane, Nieren, Blase, Hände und Füße. 

 

Dopplersonographie

Die Dopplersonografie ermöglicht die Untersuchung der Durchblutung kindlicher und mütterlicher Gefäße. Über die Durchblutung des Mutterkuchens einerseits sowie über die Durchblutung der Nabelschnur, der kindlichen Kopfgefäße etc. ergibt sich ein Einblick in die

Sauerstoffversorgung des Kindes.

 

Farbdopplersonographie

Bei der Farbdopplersonografie stellt sich fließendes Blut farbig dar:

rot: wenn es zum Schallkopf hinströmt 

blau: wenn es vom Schallkopf wegfließt.

 

Wachstumsschall

Während des mittleren und letzten Drittels der Schwangerschaft kann ein Ultraschall zur Bestätigung der kindlichen Gewichtszunahme gemacht werden. Neben der Abmessung des kindlichen Kopfes, des Bauches und des Oberschenkelknochens wird die Fruchtwassermenge und die Durchblutung von Nabelschnur und Kopfgefäßen untersucht. 

 

3D/4D Sonografie

3D Untersuchungen bieten die Möglichkeit kindliche Oberflächen dreidimensional darzustellen. Die am häufigsten genützte Möglichkeit ist die Darstellung des Gesichts des Babys. Unter 4D versteht man die Darstellung von Oberflächen (des Gesichts) über einen bestimmten Zeitraum.

Unabhängig davon kann die 3D Darstellung auch für schwierig zu untersuchende Organe wie das Gehirn des Babys verwendet werden.

 

 

Fetale Echokardiographie

Die Untersuchung des kindlichen Herzens bietet vor allem rund um die 30. Schwangerschaftswoche noch einmal die Möglichkeit (in Ergänzung zum Organscreening) Herzfehler des Babys vorgeburtlich zu entdecken. In Ergänzung zum Organscreening können zu diesem späten Zeitpunkt zwischenzeitlich entstandene Veränderungen der Herzklappen noch erfasst werden. 

 

 

Beratung

 

In Fällen von bereits diagnostizierten Veränderungen des Babys biete ich gerne Beratung an. Auch Frauen, die in einer vorangegangenen Schwangerschaft mit einer Auffälligkeit im Ultraschall ihres Babys konfrontiert waren, können gern zu einem Beratungsgespräch in meine Ordination kommen.

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